Aktuell
 






Mai 2017: Jahresbericht 2016: Portrait der Handwerkervermittlung von Marius Thurnherr

Dieses Unternehmen wurde von der Stiftung von 2013 bis 2016 mit einem Starthilfe-Darlehen unterstützt.

Lesen Sie das Interview mit dem vielseitigen Basler Unternehmer im Jahresbericht 2016 auf den Seiten 5 bis 7.
www.handwerker-vermittlung.ch








April 2017: Rücktritt von Ruth Ganzoni

Seit vielen Jahren hat Ruth Ganzoni den Stiftungsrat von Seiten der Reformierten Kirche Basel-Stadt begleitet und unterstützt.
Ihr Unternehmergeist hat es ihr erlaubt, die Gesuche für Projekte unserer KlientInnen kritisch und fördernd zu beurteilen. Ruth Ganzoni hat die Erstellung des Jahresberichts jahrelang mit grosser Umsicht begleitet.

Vyyle Dangg für alles, liebi Ruth. B'hüet Di Gott und alles Gueti.





 

Januar 2017: Neuwahl in den Stiftungsrat

Frau Annemarie Gohl aus Basel wurde im Dezember 2016 in den Stiftungsrat gewählt.
Sie bringt eine vielfältige Erfahrung als Unternehmerin und Personalverantwortliche eines KMU in den Stiftungsrat ein.

Annemarie Gohl wird im Frühling 2017 von Ruth Ganzoni die Ressorts 'Jahresberichte' und 'Personal' übernehmen. Herzlich willkommen im Stiftungsrat, Annemarie.

Wir wünschen Dir einen guten Start und viel Freund im Amt.




 

November 2016: Béatrice Bowald tritt die Nachfolge von Leonhard Müller im Präsidium an.

Mit Dr. theol. Béatrice Bowald, seit 2013 Stiftungsrätin beim Arbeitslosenrappen, konnte die Stiftung eine kompetente und erfahrene Nachfolgerin als Präsidentin des Stiftungsrates finden.

Der Stiftungsrat hat Béatrice Bowald an der alljährlichen Klausurtagung einstimmig gewählt.

Béatrice Bowald ist Co-Leitung beim Pfarramt für Industrie und Wirtschaft BS/BL und wird sich im ersten Spenderbrief 2017 näher vorstellen.

Herzliche Gratulation zur Wahl als Präsidentin des Stiftungsrates!
 



Oktober 2016: Rücktritt von Leonhard Müller aus dem Stiftungsrat.

Auf die Klausurtagung im Oktober 2016 hat Leonhard Müller, seit 2008 im Stiftungsrat und seit 2009 unser Präsident, seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Der Arbeitslosenrappen verabschiedet Leonhard Müller nur ungern und verdankt die ehrenamtlich geleistete Arbeit für die Stiftung ganz herzlich.
Im aktuellen Spendenbrief verabschiedet sich Leonhard Müller persönlich von Ihnen und uns.

Wir wünschen Leonhard Müller alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.


 

August 2016: Neuer Stiftungsrat: Christoph A. Bieri aus Therwil

Der Arbeitslosenrappen konnte eine ausgesprochen erfahrene und ausgewiesene Persönlichkeit gewinnen: Christoph A. Bieri folgt auf Heinz Krüttli.

Christoph Bieri hat langjährige Erfahrung im Kreditwesen sowie der Führung von Teams und Unternehmungen.
Über 30 Jahre hat er für verschiedene Banken in der Schweiz gearbeitet. Er bringt ein umfangreiches Netzwerk in den Stiftungsrat ein.

Herzlich Willkommen im Stiftungsrat!





Mai 2016: Im Jahresbericht portraitieren wir jeweils ein vom Arbeitslosenrappen unterstütztes Projekt.


Diesmal ist es „Mode Home-Service“ von Frau Antonela Spichiger aus Basel.

Antonela SpichigerDas Projekt umfasst Mode für ältere Menschen, die nicht mehr gerne in Geschäfte gehen wollen oder können. Frau Spichiger organisiert Modeschauen in Seniorenzentren. Diese sind ebenso erfolgreich wie der Online-Shop im Internet www.mode-homeservice.ch. Mittlerweile umfasst die mobile Boutique über 1200 Artikel für Damen und Herren: Strickwaren, T-Shirts, Blusen, Hosen, Nacht- und Tagwäsche und sogar Schuhe.
Wussten Sie, dass es spezielle Mode für Rollstuhlfahrerinnen gibt? – Lesen Sie unseren Jahresbericht 2015.







Januar 2016: Rücktritt von Heinz Krüttli aus dem Stiftungsrat.

Heinz KrüttliPer Ende Jahr hat Heinz Krüttli, der seit 2011 im Stiftungsrat das Ressort „Inkasso“ innehat, seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der Arbeitslosenrappen dankt Heinz Krüttli ganz herzlich für sein Engagement im Stiftungsrat. Wir werden seinen feinen Humor und seine fachliche Einschätzung der vielfältigen Themen vermissen.

Alles Gueti, lieber Heinz, und „uf Wiedergüggs“.







Mai 2015 - Neuer Stiftungssekretär ab Mai 2015 ist Daniel Kaderli
 
Daniel Kaderli Ende Mai 2015 ist Joachim Maass in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Wir danken ihm sehr für seine umsichtige und loyale Unterstützung, die er uns in den vergangenen 17 Jahren gewährt hat. Er hat viel zur soliden Kontinuität unserer Arbeit beigetragen, die ohne ihn nicht zu bewältigen wäre.

Nun können wir Ihnen mit Daniel Kaderli unseren neuen Stiftungssekretär vorstellen. Er ist 56 Jahre jung und verfügt über eine qualifizierte kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildungen vor allem im IT-Bereich sowie im Qualitätsmanagement. Er bringt eine langjährige Erfahrung als kaufmännischer Generalist und im Umgang mit Menschen mit. Er war lange in der Unternehmensberatung und für interne und externe Kunden tätig. Er ist persönlich sowohl kirchlich als auch politisch engagiert und wohnt mit seiner Familie im Leimental. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.
Unser neuer Stiftungssekretär: Daniel Kaderli


10.04.2014 Zum Hinschied von Dr. Josef Bieger-Hänggi
Am 26. Juni 2013 ist Dr. Josef Bieger-Hänggi, der letzte der beiden Stifter des Arbeitslosenrappens gestorben.

Dr. Josef BiegerSo wie er in seinem Garten in Binningen Pflanzen aus den Gärten seiner Eltern und Schwiegereltern und solche, die ihm der Wind oder Freunde gebracht hatten, hegte und pflegte und für beste Wachstumsbedingungen sorgte, so lagen ihm die Menschen am Herzen. In vielen Einzelgesprächen als Industriepfarrer in Basel lernte er Menschen mit schwierigen Schicksalen kennen und merkte, dass es manchmal "nur" Starthilfe und Begleitung braucht, bis jemand auf eigenen Beinen stehen, seine Eigenart entfalten und seine Würde behalten kann. Deshalb gründete er zusammen mit seinem Kollegen Pfarrer Paul Luterbacher die Stiftung Arbeitslosenrappen.

Nun liegt es an uns allen, im Gedenken an die Stifter, ihren mitmenschlichen und aufmunternden Geist weiter zu pflegen, diese Pflanze und ihre Sprösslinge zu unterstützen. Wie Josef Bieger in seinen Ferien beim Strahlen manchen Kristall zutage förderte, sollen auch durch unsere Stiftung noch manche kreative und innovative, lebenserhaltende Aktivitäten gefördert werden.


28.04.2011 Wechsel im Stiftungsrat

Nach langjähriger  Mitarbeit als Mitglied des Stiftungsrats, davon 13 Jahre als dessen Präsident, ist Hanspeter Mattmüller von seinem Amt zurückgetreten. Ihm ist nicht nur eine grosse Kontinuität und eine wohlüberlegte und fundierte Strategie in der Arbeit der Stiftung zu verdanken, sondern auch Initiativen für besonders betroffene Gruppen wie das Projekt Lotse, ein Programm für fremdsprachige Jugendliche ohne Arbeit, das heute als selbständige Stiftung organisiert ist. Unser grosser Dank und unsere besten Wünsche begleiten ihn in den „ehrenamtlichen Ruhestand“.
Der Stiftungsrat hat zwei neue Mitglieder gewinnen können.
Neu wird Pfr. Martin Dürr aus Basel im Stiftungsrat mitarbeiten. Er ist im Pfarramt für Industrie und Wirtschaft BL/BS tätig.
Zudem stellt sich Herr Heinz Krüttli aus Liesberg für die Mitarbeit im Stiftungsrat zur Verfügung. Er bringt langjährige Erfahrung als Bankfachmann und Synodaler der RKK BL mit.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Kollegen im Stiftungsrat.

18.04.2011 Wir stellen vor: Mirjam Weber, Sattlerei
An der Ledertasche ist eine Naht geplatzt, der Sessel abgewetzt und die Stühle in der Stube sollten schon lange eine neue Polsterung haben… Solche Probleme erledigt Frau Mirjam Weber in ihrer Sattlerei an der Klybeckstrasse 247 exakt und zuverlässig.

Wie kam es zur Sattlerei?
In den letzten Jahren haben nach und nach Sattlereien in der Stadt Basel ihr Geschäft aufgegeben. Inzwischen hat sich eine Trendwende eingestellt, und es besteht Bedarf nach einem neuen Typus von Sattlerei: Gefragt sind kleine, flexible und vielseitige Betriebe, die einerseits die Bedürfnisse der Privatkundschaft abdecken und andererseits auch die Arbeiten für Grosskunden flexibel und kostengünstig erledigen. Eine Sattlerlehre hatte Frau Weber bereits früher absolviert, und so entschied sie sich zur Gründung einer neuen Sattlerei in Kleinbasel.
Frau Weber stellte ein Gesuch für ein Darlehen an die Stiftung Arbeitslosenrappen. Wie gewohnt prüft der Stiftungsrat die Unterlagen, hinterfragt den eingereichten Geschäftsplan, die Anfangsinvestitionen und einige Sachverhalte mehr. Ein relativ grosser Grundstock an Werkzeugen und Maschinen ist bereits vorhanden, und als eine gut gelegene und günstige Werkstatt zu mieten ist, steht einem Darlehen der Stiftung Arbeitslosenrappen nichts mehr im Weg.

Aufbau der Selbständigkeit 
Mit einem Startkapital der Stiftung Arbeitslosenrappen und etwas eigenem Geld machte sich Frau Weber an der Klybeckstrasse 247 in einer kleinen Werkstatt selbständig. Die Finanzen waren knapp; es konnten keine grossen Vorräte eingekauft werden und das für Aufträge benötigte Material musste von Fall zu Fall eingekauft werden. Zur Ergänzung arbeitete Frau Weber mittags im nahe gelegenen Restaurant – dies ergab lange Arbeitstage.

Es geht aufwärts
Dank ihrem grossen Beziehungsnetz und ihrer seriösen Arbeit hat sie sich einen Namen gemacht, und es kommen heute nicht nur Kunden mit Kleinaufträgen zu ihr. Nein, sie konnte 400 Kirchenstühle neu beziehen und stellt heute lederne Lüftungsbälge für Schienenfahrzeuge her. Hier konnte sich Frau Weber gegen eine etablierte Konkurrenz durchsetzen, und wer heute mit dem FLIRT der S-Bahn fährt, denkt kaum, dass die Luft zur Kühlung der Antriebsmotoren durch Lederbälge streicht, die Frau Weber in ihrer Werkstatt in Kleinbasel hergestellt hat. Das Darlehen der Stiftung Arbeitslosenrappen konnte nun vollends zurückgezahlt werden, und das Auskommen für Frau Weber ist gesichert.

Abwechselungsreiche Arbeit
Abwechslung in die Arbeit bringen vor allem die Privatkunden, die mit den unterschiedlichsten Dingen zu Frau Weber in ihre Werkstatt kommen. Repariert werden Taschen, Koffer, Motorradsättel, Autositze und sie führt einige Arbeiten aus in Zusammenarbeit mit den in der Nähe gelegenen Werkstätten der BVB und auch der BLT. Polsterarbeiten aller Art von Möbeln, vor allem von Sesseln und Stühlen, erweitern das vielfältige Arbeitsfeld.

Fazit
Ein Darlehen der Stiftung Arbeitslosenrappen konnte Frau Weber den Weg aus der Arbeitslosigkeit ermöglichen, den sie erfolgreich eingeschlagen hat.

01.04.2011 Aussteuerungen aufgrund der revidierten Bestimmungen über die Arbeitslosenversicherung
Das kantonale Sozialamt und das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) rechnen derzeit mit rund 250 Personen, die als Folge der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes per 1. April 2011 im Kanton Basel-Landschaft sofort ausgesteuert werden. (Medienmitteilung KIGA Baselland vom 24.2.2011)
Die Revision der Arbeitslosenversicherung sieht unter anderem eine kürzere Bezugsdauer von Taggeldern vor. Im nächsten Monat werden in den beiden Basel darum insgesamt 500 bis 600 Menschen ausgesteuert (Basler Zeitung vom 1.3.2011)
Die Stiftung Arbeitslosenrappen rechnet mit einer Zunahme der Anfragen für ihre Mikrokredite.

31.10.2010 Verabschiedung im Stiftungsrat
Nach über 20-jähriger Mitarbeit im Stiftungsrat ist Thomas Mächler zurückgetreten. Wir danken ihm für sein langjähriges und kompetentes Engagement.

27.10.2010 Fachcoaching für alle
Während bisher vor allem Gesuchsteller mit einem fachlichen Coaching rechnen konnten, die den Aufbau einer selbständigen Erwerbstätigkeit mit Unterstützung ihres Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) in Angriff nahmen, werden neu alle Gesuchssteller davon profitieren können. Da ein Coaching die Erfolgschancen wesentlich verbessert, ist es in der Regel obligatorisch. Die Kreditnehmer beteiligen sich mit einem bescheidenen Kostenbeitrag, der durch eine entsprechende Erhöhung der Darlehenssumme von der Stiftung vorgeschossen wird; die ungedeckten Kosten übernimmt die Stiftung.